Mit 242 Teilnehmenden stieß unsere Web-Konferenz zur Studie „Ausbildungsperspektiven 2026“ auf großes Interesse. Die Studie wurde am 23. Juli 2026 veröffentlicht. In der digitalen Veranstaltung stellte das Projekt Chance Ausbildung die zentralen Befunde vor und diskutierte sie mit einem fachkundigen Publikum aus Bildungspraxis, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Ausbildung aus Sicht junger Menschen
Verantwortet wurde die Studie von Naemi Johanning, Helen Renk und Fabian Schaffer aus dem Projekt Chance Ausbildung. Naemi Johanning führte als Moderatorin durch die Veranstaltung und eröffnete die Konferenz mit einem Blick auf die Bedeutung beruflicher Ausbildung für junge Menschen und die Gesellschaft.
Dabei wurde auch die angespannte Situation am Ausbildungsmarkt thematisiert: Obwohl Ausbildung bei jungen Menschen weiterhin einen hohen Stellenwert hat, gelingt es nicht immer, Ausbildungsinteressierte und Betriebe zusammenzubringen. Erstmals wurden für die Studie zudem gezielt Auszubildende zu ihren Erfahrungen, Erwartungen und Ausbildungsbedingungen befragt.
Ergebnisse und Diskussion
Denise Ullrich von iconkids & youth, die mit ihrem Team die Befragung durchgeführt und ausgewertet hat, präsentierte die zentralen Ergebnisse.
PPT_Web-Konferenz_Ausbildungsperspektiven_2026
Im anschließenden Gespräch griffen Helen Renk und Fabian Schaffer zentrale Fragen auf: Welche individuellere Begleitung benötigen junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung? Wie können Betriebe besser dabei unterstützt werden, auch Jugendlichen mit schwächeren schulischen Voraussetzungen eine Chance zu geben? Und was braucht es, damit Ausbildungen nicht nur begonnen, sondern auch erfolgreich abgeschlossen werden?
Viele Impulse aus dem Publikum
Die große Zahl an Fragen, Praxisbeispielen und Hinweisen im Chat zeigte, wie hoch der Diskussionsbedarf ist. Im Mittelpunkt standen unter anderem die berufliche Orientierung, die Rolle der Eltern, Schwierigkeiten beim Matching von Ausbildungsinteressierten und Betrieben sowie die Begleitung während der Ausbildung.
Die lebhafte Beteiligung machte zugleich deutlich: Um mehr jungen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen, müssen ihre unterschiedlichen Ausgangslagen ebenso berücksichtigt werden wie die Unterstützungsbedarfe der ausbildenden Betriebe.
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